Rhythmiktag. Das Begleiten auf der Harfe am Freitag, 7. August 2026 im Biohotel Schiessentobel. Seeham in Österreich
Das Programm richtet sich nach den Lernzielen, Lernwünschen aller Teilnehmer/innen. Tipps und Tricks aus meinem Erfahrungsschatz kommen dabei spontan zum Einsatz. Je nachdem, was gerade gebraucht wird.
Woher mein Erfahrungen kommen? Seit schon über dreissig Jahren darf ich meinen Bruder Herbert Pixner begleiten. Das war die beste Begleitschule, die es für mich gab. Jemanden begleiten, der selber im Herzen ein "drummer" ist, der Rhythmus im Blut hat. Beim Begleiten bin ich "das Schlagzeug" in der Gruppe. Ich habe mir manchmal Schlagzeugvideos angeschaut, und höre genau hin was "die drummer" so machen. Die beste Schule, finde ich, ist das viele Spielen. Auf einer Skala von 0-100 habe ich davon grob gerechnet 98 Punkte live gespielt und 2 Punkte zu Hause geübt. Ein Punkt kommt dazu - da hab ich Videos geschaut und auf den Rhythmus aller möglichen Stilrichtungen gehört beim Musikhören, beispielsweise beim Autofahren zu den Konzerten.
So hab ich mein Ohr ein wenig auf "Rhythmus" geschult.
Wenn ich heute zum Beispiel dieses Video von Jeff Porcaro ansehe, dann hören meine Ohren sofort, welchen "beat" ich hiervon mit der Harfe spielen würde. Die Kürze/Länger/Dauer, den Charakter den höre ich mir auch hiervon herunter und übertrage ihn auf die Harfe.
Oder "der beat" in diesem Video - wenn der nicht wäre - würden die Leute dann auch so jubeln, könnten die Sänger so singen wie sie singen? Der Rhythmus, das hab ich in der Band gelernt, ist das Wichtigste (und das hab ich auch gelernt: oft das Schwierigste zum Spielen, gerade das Leichteste). Morgenrot zum Beispiel - da spiel ich ( mit Werner gemeinsam) "inwendig" drinnen den groove mit, den Herbert am Anfang vorgegeben hat. "Draussen", als Ton auf der Harfe, da spiel ich ja nur wenige Noten. Würde ich den Rhythmus "innen" nicht fühlen/mitspielen, würden die Akkorde im Aussen anders klingen.
Blues begleiten - da brauchte ich Jahre, bis ich mich halbwegs wohl fühlte mit dem, wie ich den spielte. Mein "Nachschlag" hörte sich einfach nicht so an wie bei den "richtigen" Bluesern.
Es dauerte auch sehr lange, bis ich das umsetzen konnte - den Rhythmus beim Spielen in der Gruppe "durchzuziehen".
Einen Walzer so begleiten, dass er "in die Füsse" geht.
Liedbegleitung - da sind meine Vorbilder Duo Hornsteiner - Kriner.
Es kann auch das Begleiten mit der linken Hand sein für Stücke, die man selber gerne arrangiert. Beispielsweise, wer mit der Harfe den earth song von M.J. spielen will, da würde ich mir zuerst dieses Video von sugar foot anschauen, um herauszuhören, was ich mit der linken Hand als "drum" machen könnte. Und das, was spielbar ist, und am Wichtigsten ist für den "groove" herauspicken.
Der Umfang, der spielbar ist an einem Rhythmustag ist so riesig. Und auch hier wird das, was wir spielen, von jeder/jedem TeilnehmerIn vorgegeben, nach dem, was jede/r an diesem Tag gerne speziell lernen möchte, welcher Impuls gebraucht werden kann.
Dieser Tag ist ein Tagesseminar für Fortgeschrittene HarfenspielerInnen.
Das Seminar findet im Bioseminarhotel Schiessentobel in der alten Gaststube statt.
Es beginnt um 9.30 Uhr und endet um 18.30 Uhr.
Dazwischen gibt es eine kleine Mittagpause von einer Stunde ca (zwischen 13 und 14 Uhr ca).
Wer ein paar Tage Urlaub anhängen möchte, es gibt sehr schöne Seen in der Nähe, im Haus auch ein Schwimmbad und Sauna, und eine hervorragende Küche. Zwei Minuten vom Haus entfernt gibt es eine Feuerstelle am Steinkreis. Dort kann auf Wunsch bei gutem Wetter und bei Feuererlaubnis auch ein Feuer entfacht werden und unter freiem Himmel weitergespielt werden (ohne Kursleitung).
Mittagessen und/oder Abendessen, kann in der Früh vor Kursbeginn vor Ort bestellt und ausgewählt werden. Bezahlt wird dieses direkt an Famile Rosenstatter im Haus.
Wer eine Übernachtung benötigt, bucht bitte früh genug direkt im Hotel. Tel.: 004362175386 oder info@schiessentobel.at
Wer auf "bestellen" klickt und die Bezahlung abschließt, hat einen Kursplatz fix gebucht. Damit ist auch der Energieausgleich für das Seminar im Voraus bereits beglichen.
Falls etwas Unvorhergesehenes geschehen sollte, sodass ein bereits fix gebuchter Platz nicht mehr wahrgenommen werden kann, meldet sich bitte unter: email@heidipixner.com
Kursunterlagen und Materialien zum Weiterüben zu Hause werden am Kurstag je nach Bedarf vor Ort vervielfältigt und verteilt.
